##22: Schreibe den inneren Monolog, der immer dann abläuft, wenn du dich zum Schreiben hinsetzst.

Und jetzt soll ich wieder schreiben. Naja, Lust habe ich schon, aber ich bin so müde. Erstmal ein bisschen entspannen und auf FB rumgurken. Da finde ich ja auch immer wieder interessante Ideen und Inspiration für neue Projekte. Ja, es macht Spaß, sich so in den Informationen treiben zu lassen… naja, aber wenn du dich treiben lässt, dann wirst du nichts schreiben. Du weißt, dass alles, was du tust, sich selbst verstärkt, und jeder länger du dich treiben lässt, desto tiefer sinken die Chancen, dass du dich heute Abend noch hinsetzst, um zu schreiben. Und der Computer ist so umständlich: Du musst ihn holen, ihn einstecken; dann das Schreibprogramm öffnen. Warum nicht lieber Musik hören? Das inspiriert dich vielleicht auch! Und dieses Video hier auf FB ist sicherlich super interessant, und auf der Seite dieser Diskussionsgruppe finden sich auch immer viele nützliche Informationen. Und um da nichts zu verpassen, solltest du jetzt eigentlich dein Notizbuch rausholen und dir Notizen machen; aber das ist so mühselig, dafür müsstest du jetzt ersteinmal aufstehen. Lieber schau ich mir das Video in Ruhe an und entspanne ein bisschen. Und schreiben wollte ich ja auch noch. Hm. Also, dieses Video ist wirklich interessant. Wird ja niemanden jucken, ob ich heute noch etwas hochlade oder nicht. Und überhaupt, wer sagt denn, dass das gut ist, was du schreibst? Und warum machst du das überhaupt, so ohne Ziel und ohne festen Rahmen? Also, dieses jeden-Tag-ein-bisschen-was-hochladen, wo soll das hinführen? Das ist doch albern, entspann dich lieber ein bisschen und schau dir das Video an…
Huch, ich bin eingeschlafen. Schreiben stellt zufrieden. Jetzt also doch. Los geht’s.

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