Monthly Archives: Juli 2015

Gedankenexperimente II: Die Kresse

Meine Gedankenexperimente gehen weiter. Pam Grout schlägt im aktuellen Kapitel vor, den Versuch eines Wissenschaftlers nachzuahmen, der Pflanzen mit Liebe bzw. zeitgleich mit Gleichgültigkeit großziehen wollte. Im Buch soll der Versuch mit Bohnen erfolgen, ich habe keine Bohnen zu Hause und nehme deshalb Kresse (schon auch, weil ich mit der Erfahrung habe und somit mehr Sicherheit beim Versuche für mich habe ;)).
Also, jetzt steht in meiner Küche eine Schale mit “lieber” Kresse und einer Schale mit “böser”, also “gleichgültiger” Kresse. So sieht es aus (und ich mache Schleichwerbung von dem Buch, weil es mich so sehr inspiriert und mit mir selbst in Kontakt bringt):

150715_Gedankenexperiment_Kresse

Das Foto ist von Sonntagnacht. Ich habe vor, den Versuch bis Freitag laufen zu lassen und dann nochmal ein Foto hochzuladen… Mal schauen, ob die “liebe” Kresse tatsächlich auf meine gedankliche Beeinflussung reagiert und schneller, höher, schöner und kräftiger wächst, als die, welche ich (irgendwie auch mit einem schlechten Gewissen, denn Liebe ist ja doch irgendwie universal) bewusst versuche, zu ignorieren.

 

Metaphysisches (Denken=machen)

Es geht hier um das Denken im ganz praktischen Sinne: Wer denkt, macht. Es geht gar nicht anders. Während mir eine Freundin schon vor einer Weile begeistert von ihrer Lektüre eines Buches über Metaphyisk erzählt hatte, stand ich dem Thema bisher skeptisch bis uninteressiert gegenüber. Letzte Woche habe ich E(Quadrat) von Pam Grout in der Buchhandlung aufgestöbert, bis heute begeistert gelesen und heute früh mein erstes metaphysisches Experiment gemacht. Was dazu gebraucht wird, seht ihr auf dem Bild:

blog_150706_Metaphysisches

Draht [in jeder Form, Grout spricht in ihrem Buch von Drahtbügeln, so etwas besitze ich aber nicht…] und Plastikröhrchen/Strohhalme! Sorgt dafür, dass der Draht einigermaßen stabil ist und knickt ihn auf etwa einem Drittel der Länge, sodass ihr ihn in das Röhrchen stecken könnt, damit er sich frei bewegen kann.


Die Annahme des Versuches ist, dass unsere Gedanken die Welt, die wir sehen, beeinflussen können. Da ich seit einer Weile “Ein Kurs in Wundern” lese, war mir der Gedanke gar nicht mehr so fremd. Nur ausprobiert hatte ich es eben noch nicht.
Ziel des Experimentes ist es, die Drähte allein mit deinen Gedanken zur Bewegung zu bringen. Denke zuerst an etwas, das dich emotional aufwühlt. Die Drähte kreuzen sich dann. Wenn du an etwas denkst, was dich glücklich macht, gehen sie wieder auseinander.
Also, ihr habt die Anleitung! Der Spaß dauert mit Basteln 10 Minuten, und wenn ihr Lust auf ein bisschen Nervenkitzel habt, dann probiert’s aus. Meine Befunde teile ich an dieser Stelle nämlich nicht mit ;)