#10: Endlich! Die Creme gegen Muskelverspannungen + mehr!

Die Aufgabe für heute ist es, ein Produkt zu bewerben, von dem wir uns wünschen, es existierte – da eine Spülmaschine und ein automatischer Staubsauger bereits existieren und ich mir lediglich wünsche, sie würden dies in meiner Wohnung tun, beschreibe ich hier ein Mittelchen, von dem ich mir erhoffe, dass ich meine hartnäckig verspannte rechte Schultern ein bisschen entspannen könnte…

Prompts unter: https://www.escribir.me/tag/30-dias-de-escribirme/


Bald in Tubenform?

Bald in Tubenform?

 

Sie ist ganz neu auf dem Markt und sie lindert alles Ihre Schmerzen: Die neue „All-Sane“-Körpercreme! Die neue „All-Sane“-Körpercreme trägt sich sanft und geschmeidig auf uns lässt innerhalb von zehn Minuten alle Ihre Muskelverspannungen verschwinden. Durch ihre musculo-aktiven Wirkstoffe lockert sie sanft alle angespannten Muskeln und dehnt sie zugleich. Sie ist zu hundertprozent vegan und es gibt sie in drei verschiedenen Duft-Richtungen – Lavendel, Minze und Rosenblätter. Kein stundenlanges Verharren in Yoga-Positionen mehr, kein Warten, bis das Wärmekissen in der Mikrowelle aufgewärmt ist, keine Gänge zum Physiotherapeuten, die Sie wertvolle Zeit kosten, die Sie doch viel lieber mit den schönen Dingen  des Lebens verbringen würden – alle das bietet in die „All-Sane“-Creme.

Die „All-Sane“-Creme kommt in der Einzelpackung und kostet Sie nur 15,00 Euro die Tube. Schon bereits eine dünne Schicht, die Sie sanft mit den Finger in die betroffenen Körperstellen einreiben, genügt, um Sie von Schmerzen und Blockaden zu befreien.

„Alle-Sane“-Creme wirkt nicht nur oberflächlich, sondern dringt – ähnlich wie Yoga-Übungen – bis in die Tiefe Ihrer Köperfasern hindurch und lockert dort alles, was angespannt ist.

Und das Beste an unserer „All-Sane“-Körpercreme ist: Sie können Sie selbst verbessern und an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Stellen Sie sie dazu einfach für eine angezeigt Zeit in den Kühlschrank – je tiefer Ihr Schmerz sitzt, desto länger lassen Sie die Creme im Kühlschrank stehen. Die Substanz verdichtet sich in der Kälte und ermöglicht so eine konzentriertere Anwendung.

Und wenn Ihnen unsere „All-Sane“-Körpercreme gegen Muskelverspannungen gefallen hat, dann zögern Sie nicht, weitere Produkte aus unserem Sortiment auszuprobieren: Wir haben im Angebot: Cremes gegen Kopfschmerzen, gegen Muskelkater, gegen Müdigkeit, gegen Kälte, gegen Konditionsschwäche und sogar – und das ist unser absolute Geheimtipp – Cremes gegen sexuelle Lustlosigkeit.

Alle unsere Cremes sind auf biologischer Basis und vegan hergestellt. Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der hohen Nachfrage ab und zu zu Lieferengpässen kommen kann.

#9 – Beschreibe den Tag, an dem du zum ersten Mal eine Person gesehen hast, in die du dich verliebt hast.

Mal wieder eine Geschichte aus dem Nähkästchen. Ich habe die Namen der auftretenden Personen verfälscht, aber sich selbst werden sie sich wahrscheinlich gut erkenne.

Es tut unglaublich gut, solche alten Geschichten aufzuschreiben. Gerade wenn eine Liebesgeschichte nicht schön zu Ende ging, und du selbst immer noch ein wenig trauerst, dann gibt dir das darüber Schreiben ein Stückchen Wirkungskraft zurück – du entscheidest, welcher Teil der Geschichte aufgeschrieben wird, und wer nicht.

Habt alle einen schönen Tag.

Prompt von: https://www.escribir.me/dia-9-escribi-acerca-de-la-primera-vez-que-viste-a-una-persona-de-la-que-te-enamoraste/


Es war Frühjahr und das Frühjahr war voller Energie. Es war die Zeit in der ich zwischen den Übungen des Buches „Der Weg des Künstlers“ und „Ein Kurs in Wundern“ mich befand – wahrscheinlich hatte ich gerade den „Kurs“ angefangen und war noch mental angeheitert von der Freiheit, die ich durch den „Weg des Künstlers“ freigesetzt hatte. Ich traf mich viel mit Dana im Park, ging mit Ariel spazieren und genoss jede freie Minute draußen.

Ariel erzählte mir an einem Tag, dass er abends eine Latino-Party im „Pai Nosso“ besuchen würde und fragte mich, ob ich mitkommen wollte. Ich stimmte zu.

Ich weiß nicht mehr, welche Kleidung ich an dem Abend abzog. Wahrscheinlich einen kurzen Jeansrock und irgendein T-Shirt. Ich traf mich mit Ariel und seinen Klassenkameraden von der Sprachschule inklusive Deutschlehrerin im Lokal. Die Musik machte gute Laune und es war sehr heiß. Ich tanzte ein bisschen mit Ariel und auch alleine. Als wir beim Hinausgehen noch auf einen Bekannten von Ariel trafen, verabschiedete ich mich für einen Moment auf die Toilette.

Als ich wiederkam, stand Ariel immer noch mit diesem Bekannten zusammen. Es war Fernando. Er trug ein blau-rot-kariertes Hemd und eine Bierflasche in der Hand, besonders auffällig war die Kette mit einem silbernen, kreisförmigen Anhänger, die aus dem Hemdkragen lugte. Ich sollte sie später noch oft sehen, oft auch auf seiner nackten Haut. Innerhalb des Kreise war eine Replik des mexikanischen Kriegsgottes eingelassen, weshalb – und wegen seines aufstobenden Temperatments – ich ihm irgendwann den Spitznamen „Guerrero“ – „Krieger“ geben würde.

Ariel stellte uns vor und wir begrüßten uns, in dem ich ihn kurz freundschaftlich umarmte, und er seine Bierflasche zum Gruß hob.

Er sagte, er sei Mexikaner.

Ich schaute ihn groß an. Meine Erinnerungen an das innere und äußere Chaos, das ich ein Jahr zuvor in Mexiko erlebt hatte, wurden plötzlich wieder was. Ich reagierte spaßhaft verzweifelt auf diese Neuigkeit. „Oh Gott, ein Mexikaner!“, rief ich theatralisch. „Yo soy alemana y la alemana se enoja.“

Ich sagte das, weil ich in Mexiko oft verzweifelt und ruhelos gewesen war, und viele der Menschen, die mich damals umgaben, diesen Zustand als „enojada“ – „beleidigt“ wahrgenommen wurde.

Fernando lachte darauf los. Er sei gerade dabei, sich von so einer scheiden zu lassen, ließ er mich wissen. Wir umgarnten uns in diesem Theaterspiel, der eher ernste Ariel stand irgendwann nur noch stumm daneben. Am Ende dieser überschwänglichen Begegnung stand eine Verabredung in Halle am folgenden Tag, um gemeinsam einen gesellschaftspolitischen Film anzusehen. Fernando würde da für das Radio hingehen,  und ich selbst hatte große Lust, mit Menschen in Kontakt zu sein, die Radio machten.

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#8 Suche ein Foto und beschreibe, was außerhalb des Bildes geschieht.

Liebe Freunde, es ist schon über eine Woche, dass ich diese Challenge angefangen habe – und es macht wirklich Spaß! Ich hoffe, ich habe vielen auch Lust gemacht bisher, zu schreiben. Es hat mir jedenfalls viel Freude gemacht, die kleinen Diskussionen auf Facebook mitzuverfolgen.

Hier nun also der Text zu Tag 8. Prompts gibts wie immer unter https://www.escribir.me/tag/30-dias-de-escribirme/.


170522IslasCanarias

Quelle: https://www.google.de/search?q=islas+canarias&source=lnms&tbm=isch&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwiOzOGal4TUAhWDFiwKHbzGCDIQ_AUIBygC&biw=1366&bih=614#q=islas+canarias&tbm=isch&tbs=sur:fc&imgrc=CxD309Ev1lD6vM:

Und da steht er, am Rand des Hochplateaus und reckt den linken Arm in die Luft – ich drücke auf den Auslöser. Es geht 1000 m abwärtes neben ihm und soweit die Kameralinse reicht, nur kahles Gebirge. Wir sind auf den Kanarischen Inseln und verbringen unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Wir haben uns im Internet kennengelernt. Nachdem wir während eines halben Jahres schon zärtliche Nachrichten ausgetauscht hatten, fasste ich mir ein Herz und fragte, ob er mit mir in den Urlaub fliegen wollte – ich würde für alle Kosten aufkommen, so versicherte ich ihm. Er zögerte, zunächst für einige Woche, was mich in tiefe Unsicherheit stürzte. Er war so ein lieber, ruhiger Junge und ich hatte schon ein wenig damit gerechnet, dass er nicht sofort auf meinen Vorschlag anspringen würde. Andererseits schrieb er mir gerade zu der Zeit so viele Nachrichten, in denen er sich mir so offen und verwundbar zeigte – seinem Land, so laß ich es in der nationalen und internationalen Presse, ging es damals sehr schlecht. Ich wurde allerdings irgendwann etwas ungeduldig – die Preise der Flüge stiegen und wir mussten ja auch irgendwann das Visum für ihn beantragen. Für mich als Europäer stand diese Frage nicht zur Debatte.

Schließlich sagte er ja.

Ich erinnere mich an die Erleichterung, die ich gespürt hatte, als ich seine E-Mail mit der Zusage laß. Schnell buchte ich den Urlaub und antwortete ihm mit klopfendem Herzen, wie froh es micht machte, das zu hören.

N kommt zurück

von dem Felsvorsprung, auf dem ich ihn fotografiert habe, und fragt: Ist es gut geworden? Ich nicke und zeige ihm das Foto. Ich schicke es ihm auf sein Handy. Er ist beeindruckt.

Das ist ja echt gut geworden, sagt er.

Ich sehe später auf seinem Instagram-Profil, dass er es noch in diesem Moment hochlud.

N, sage ich zu ihm, als wir an dem Abend wieder gemeinsam im Hotelzimmer liegen. Wir genießen die Zeit zusammen so sehr und wir haben sofort gemerkt, wie sehr wir uns mögen – Warum hast du so lange gezögert, mit mir in den Urlaub zu fahren?

Ns Körper spannt sich an, die Bettdecke raschelt. Er fragt mich, ob ich mich daran erinnere, dass er mir einmal erzählt hatte, dass er vor drei Jahren schon in Deutschland gewesen war. Ich nicke. Ja, sage ich.

Ich wurde damals auch eingeladen, fährt er fort. Er war Deutscher und es schien zu Beginn auch alles total harmonisch, wie bei uns. Aber ziemlich schnell nachdem ich bei ihm zu Hause war, stelle sich die ganze Aktion als Katastrophe heraus. Er schimpfte mit mir, schrie mich an, ich sollte mein eigenes Geld verdienen – und das, obwohl er zunächst behauptet hatte, ich müsse mir keine Sorgen machen. Ich wollte einfach nur Deutschland kennen lernen – Deutschland ist wirklich so cool! Und ich dachte echt, der Typ meint es ernst.

Jetzt zittert seine Stimme. Ich widersetze mich dem Drang, ihn in den Arm nehmen zu wollen.

Am Ende landete ich auf der Straße, nachdem er mir Gewalt angedroht hatte.

Wir schweigen eine Weile. Ich habe so eine Story oder ähnliche schon öfters gehört, in unseren Kreisen kamen sie leider öfter vor, als einem lieb sein mochte.

Was ist dann passiert?, frage ich.

In der Stadt, wo ich damals war, gibt es einen Verein von und für Migranten. Sie haben mich unterstützt, eine Bleibe gesucht, etc. Die Zeit, die dann kam, war unglaublich anstrengend, aber auch ziemlich lehrreich für mich.

Ich spüre, wie N sich langsam wieder entspannt.

Aber genug der Vergangenheit, ordnet er jetzt an.

Ich erzähle dir morgen mehr davon, aber jetzt…

Er kam mir näher und ich roch ihn, verschwommen zwischen Meeresluft, Aftershave und dem frischen Laken.

Hemmingway hat es uns schon vorgemacht: 6-Wörter-Geschichten [30-Tage-Challenge, Tag 7]

Unterwegs war das Gehen sehr einfach.

Seine Magie reichte nicht für mich.

Er zauberte aber war kein Magier.

Der Berg war besonders von oben schön.

Wenn du streitest, verlierst du Zeit.

Wenn du streitest, bist du nicht glücklich.

Wer streitet löscht Zeit fürs Glück.Bänkchen auf dem Frauenberg in Fulda

Die Nachbarin schlief noch, Akku leer.

Schuhe schmutzig, Flasche leer, nur geheult.

Ein bisschen glücklich, viel Sonne, Bienenstich.

Auf dem Weg verlaufen, niemanden getroffen.

Ein bisschen geschummelt und tatsächlich gewonnen.

Du hörst Musik, nie mehr gelebt.

100 Dateien hochgeladen, der Elllenbogen schmerzt.

Psychische Probleme im Studium, Großeltern: Bauern.

Freunde fragen um Rat für die Zukunft.

Im Zug, durch die Stadt, angekommen.

Leute laufen, singen, Polizei schirmt ab.

Viel geschimpft, unzufrieden gewesen, angerufen, gut.

Hoch und runter, schau zu, schreib.

Kellnerin hat Stress, Hunger, kostenlose Getränke.

Das Glas zerbricht, Salatschüssel, abends froh.

Du quatschst viel über alles, Scham.

[Quelle der Challenge: https://www.escribir.me/dia-7-escribi-una-historia-en-seis-palabras/]

30-Tage-Challenge (6): Beschreibe einen regelmäßig wiederkehrenden Albtraum

Tag 6: Beschreibe einen Albtraum, den du immer wieder hast.

Ich habe keinen speziellen Albtraum, der immer wiederkehrt. Aber ich erinnerte mich an Msuter, die sich gleich anfühlen, und an die ich seit meiner Kindheit kenne.


 

In diesen Träumen möchte ich schnell vorwärts kommen, weil ich einen wichtigen Termin habe oder weil ich einen Bus/Zug/Flugzeug erreichen möchte. Aus bestimmten Gründen kann ich mich in diesen Träumen nicht von der der Stelle bewegen – ich beeile mich, so sehr ich kann, aber irgendetwas lähmt mich. Ich fühle mich in diesen Träumen stets sehr Angst erfüllt, fürchte mich wahnsinnig davor, die Menschen, mit denen ich verabredet bin, zu enttäuschen, eine wichtige Gelegenheit zu verpassen, oder eben einen Flieger nicht zu bekommen und das Ticket umsonst bezahlt zu haben.

Diese Angst vor Bloßstellung kenne ich auch aus anderen Träumen. Dann fallen mir zum Beispiel die Zähne aus, ich stelle fest, dass ich nackt bin, ohne dass ich es zuvor gemerkt hätte, oder dass ich nicht mehr richtig sehen kann. Dieses Gefühl, dass ich nicht mehr richtig sehen kann, also quasi erblinde, ist sehr real und ich erinnere mich noch in wachem Zustand sehr heftig daran.

Die Angst, zu erblinden hat vielleicht etwas mit der Angst zu tun, nicht zu genügen oder die Welt nicht mehr ohne fremde Hilfe verstehen zu können.

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30-Tage-Challenge (5): Beschreibe den letzten Traum, an den du dich erinnerst.

Dieser Post bezieht sich auf eine Reihe von Incentives, die die argentinische Bloggerin Aniko Villalba auf ihrem Blog escribir.me veröffentlich hat. Im Ganzen ergibt sich hieraus eine “30-Tage-Challenge”, bei der es darum geht, an 30 nacheinanderfolgenden Tagen jeden Tag mindestens 15 Minuten zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Heute folgt der Text von Tag 5: Beschreibe den letzten Traum, an den du dich erinnerst. Ich freue mich über eure Kommentare! (Der dazugehörige Post von Aniko ist hier zu finden: https://www.escribir.me/dia-5-escribi-el-ultimo-sueno-que-recuerdes/)


 

Ich bin auf dem Weg ins Flugzeug, ich fahre im Bus und plötzlich hält der Bus an und fährt für eine gefühlte Ewigkeit nicht weiter. Wütend steige ich aus und laufe über den Flugplatz. Da erst fällt mir auf, dass ich noch meinen schweren Rucksack dabei habe, und dass in dem Rucksack noch 3 Liter Wasser sind. Ich breche in Panik aus, weil ich ja weder den Rucksack noch das Wasser mit in den Flieger nehmen darf. Ich renne zurück in die Schalterhalle und treffe dort beim McCafé meine Freundinnen aus der Abi-Zeit, die dort gemeinsam sitzen und Kaffee trinken. Ich setze mich dazu und höre Kirsten Kollwitz dabei zu, wie sie von ihrem Biologie-Studium erzählt, und wie langweilig es ist und wie viel lieber sie Spanisch und Portugiesisch studiert hätte. Neben ihr sitzt Viktoria Christ und als Katharina fertig ist, erzählt sie von ihrem Auslandsaufenthalt in den USA und wie sie ihren Verlobten kennen gelernt hat. Plötzlich fällt mir wieder ein, dass ich ja den Flieger kriegen muss. Ich springe schnell auf, aber da erinnert mich Felix Dammert daran, dass der Flieger schon längst weg ist und dass ich jetzt zu Fuß dorthin gelangen muss, wo ich hin will. Er bietet mir an, mich zu begleiten. In der nächsten Sekunde befinden wir uns in einer brasilianischen Bar am Rande Goianias und ich und Florian tanzen zusammen. Es läuft Sertanejo-Musik und plötzlich sind meine Freunde aus der Uni in Leipzig da, und prosten mit mir einer Caipirinha zu. Ich gehe raus aus der Bar und setze mich in die Sonne. Da sitzt plötzlich eine Freundin aus Mexiko neben mir und fragt mich, warum ich in der Sonne sitze, ich solle doch in den Schatten kommen. Ich lache und erkläre ihr, dass ich im deutschen Winter so lange auf die Sonne gewartet habe, dass ich gerade wirklich das Bedürfnis habe, meine Haut ins Licht zu strecken. Sie reicht mir ein paar Fleischspießchen und erzählt mir davon, wie in der Schule, in der sie unterrichtet hat, alle Computer gestohlen wurden, und wie die Jugendlichen jetzt alle ein eigenes Tablet haben, um im Internet zu surfen. Sie sagt, das sein gut, denn so erführen die Schüler mehr darüber, wie es in den Städten zuginge und würden so ehrgeiziger werden. Sie erzählt mir auch, dass ihr zweites Kind gut zur Welt gekommen ist und fragt, was ich die letzten Jahre so gemacht habe.

Ich stehe auf und finde mich plötzlich bei meinen Eltern im Wohnzimmer wieder, die gerade Kaffee trinken und Kuchen essen. Es ist Sonntagnachmittag und sie schauen fern. Es steht ein Käfig mit Wellensittichen hinter dem Sofa, so, wie es früher war. Ich frage meine Mutter überrascht, warum sie plötzlich wieder Wellensittiche haben, und sie meint, dass die Nachbarn die beiden Piepmätze übrig gehabt hätte, und dass sie doch nicht hätten nein sagen können. Als ich den Käfig öffne, fliegen die beiden Vögelchen, einer gelb-grün, der andere blau-weiß, und knattern mit dem typischen Flug-Geräusch durchs Wohnzimmer, das mich früher schon immer so sehr an Minipropeller erinnert hatte. Katharina Schmidt, meine Freundin aus der Grundschulzeit, steht plötzlich vor der Haustür, und fragt, ob ich mit ihr nach Heilbronn möchte, Mangas kaufen. Ich verabschiede mich von meinen Eltern und steige in den Bus.

Eine Ausstellung kompulsiv gekaufeter Bücher [30-Tage-Challenge (4): Stelle einen deiner Ticks aus]

Es geht weiter mit der 30-Tage-Challenge! Nachdem ich gestern eine Pause gemacht habe, lade ich euch hier den nächsten Text hoch. Die Aufgabe ist: Stelle einen deiner Ticks aus – Mach dir eine Liste von deinen Ticks und suche dir einen davon aus. Tu so, als würdest du ihn in einem Museum ausstellen. Da sich meine Büchersammlung seit dem vergangenem Jahr, seitdem ich nicht mehr studiere, etwa verdoppelte hat, habe ich mich für sie entschieden. Das Tick-hafte an dieser Bücherkauferei ist nämlich, dass ich die meisten Bücher voller Begeisterung kaufe, aber dann später nicht lese. Die Übung macht sehr viel Spaß, probiert sie aus!180518KompulsiveBuecher


„Meine Damen und Herren, an dieser Ecke des Museums finden wir die Büchersammlung von Laura Wägerle. Bezeichnend für diese Sammlung ist, dass  die Autorin nicht alle ihrer Bücher gelesen hat. Die Sammlung besteht aus mehreren Typen von Büchern. In diese Ecke sehen wir die Sachbuch-Sammlung der Autorin. Während ihres Lateinamerikanistik- und Romanistik-Studiums sammelte Laura Wägerle Sachbücher zur Geschichte Lateinamerikas, einzelnen Ländern des Kontinents und der iberischen Halbinsel. Aus „Geschichte Spaniens“ hat die Autorin großen Nutzen während ihrer Masterarbeit gezogen. In dieser Sammlung befinden sich aber auch Sachbücher, die zu Zeiten sehr aktuell waren, etwa Jan Böhmermanns „Alles, alles über Deutschland“ oder „Das geheime Lebend er Bäume“. Auch die Biographie von Aun Sang Suu Kyi ist hier zu finden. Wie gesagt, Wägerle sammelte diese Sachbücher vor allem während des Studiums. Nachdem sie ihre Masterarbeit beendet hatte wandte sie sich den Romanen zu, die wir in dieser Ecke sehen. Auch hier ist der Ursprung der meisten Exampler im lateinamerikanischen und iberischen Raum angesiedelt. Es befinden sich Bücher aus Zeiten von Wägerles Studium darin, etwa „2666“ vom Chilenen Roberto Bolano, oder „Nahe dem wilden Herzen“ von Clarice Lispector. Doch auch nach dem Studium kaufte Wägerle weitere Romane – allerdings nicht nur aus Lateinamerika und Spanien, wenn auch dieses Interesse nie ganz zu Ende gegangen ist. Es kamen jedoch viele neue Autoren und Traditionen hinzu. So verliebte sie sich im Juli 2016 in den Roman „Als wir träumten“ von Clemens Meyer, einem Leipziger Autor, oder im Winter 2017  in die italienische Autorin Elena Ferrante, die damals in aller Munde war, weil ein italienischer Journalist ihre Identität aufgedeckt hatte.

Wenden wir uns nun dem Herzstück von Wägerles Buchsammlung zu. Hier stehen Bücher, die sie nie gelesen hat, die aber dort stehen müssen – keiner weiß, warum. Es handelt sich um eine Sammlung von spiritueller, psychologischer und philosophischer Natur. Vom „Course in Miracles“ in englischer Ausgabe, hin zur Bibel, der Bahagavad Gita, Osho, dem Dalai Lama und dem mittelamerikanischen Schöpfungsmythos „Popol Vuh“, finden Sie hier alles. Christliche Mystik hatte es der Autorin besonders angetan, was Sie an den Ausgaben von Anthony de Mellos „Gott suchen in allen Dingen“ und Teresa von Ávilas Zitatesammlung „Was lieben heißt“ sehen können. 21 von 33 Büchern sind hier gelesen, also 2/3. Für eine kompulsive Buchsammlerin wie sie ist das ein beachtlicher Schnitt.“

 

30-Tage-Challenge (3): Beschreibe 10 Dinge, die du von dort aus siehst, wo du sitzt, und die du noch nicht bemerkt hast

180516PflanzenichtgesehenIch habe noch nicht gemerkt, wie meine Augen angespannt sind und wie sehr die Hose spannt. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass in dieser kleinen Dose ein Stück Plastik liegt, das dazu dienen sollte, zwischen den Kupferrohren der Heizung und dem Fußboden eine Abdeckung zu sein. Noch nie haben diese Stückchen ihren Sinn erfüllt (sie verrutschen bei der kleinsten Berührung), und so fahren sie seitdem ich eingezogen bin in meinem Zimmer herum.

Ich sehe außerdem die Pflanze, die Reik mir geschenkt hat, als meine Wohnung frisch renoviert war. Eine der Palmblätter dieser Pflanze hat zwei Blätter, die dunkler gefärbt sind als der Rest, und die etwas zerknitterter aussehen. Ich sehe das lange weiße Lesebändchen des Buches „Positiver Journalismus“ und wie es sich in der Kante des kleinen Pappkartons verheddert hat, in dem ich Briefmarken, Adressbuch und Postkarten aufbewahre.

Zwischen dem Rauschen der Computerlüftung und dem Brummen der Autos über das Kopfsteinpflaster der Straße höre ich die Stille, die mir noch nicht aufgefallen ist. Ich höre sie in der hinteren Ecke des Zimmers, hinter der Zimmertüre und aus der Küche kommend. Ich spüre, wie die Haut auf meinem Gesicht spannt und wie auf meinem Kopf eine sanfte Wärme entsteht. Ich habe gerade geduscht und ein Handtuch hält die nassen Haare zusammen. Diese Wärme steht aber auch kurz davor, unangenehmen zu sein – ich spüre einen Drang, die Haare zu föhnen.

Mir ist noch nicht aufgefallen, dass der Pflanze am Fenster ein neues Ästchen gewachsen ist. Da wächst es nun und ist zartgrün und so groß wie der Würfel eines Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiels. Neben ihm wächst noch ein Ästchen und beide wachsen in Richtung Fenster, sie scheinen sich regelrecht zu strecken. Die Pflanze hat, seitdem sie nicht mehr im Bad, sondern hier am Fenster steht, damit begonnen, ihre Blätter aufzustellen, sodass einige nun beinahe senkrecht stehen.

Mir ist noch nicht aufgefallen, dass das Telefon immer noch auf der Fensterbank steht, dass es in Richtung der Pflanze gerichtet ist, dass es staubig ist und dass ich es schon so lange wieder nicht benutzt habe. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass inmitten auf der Fensterscheibe im oberen Drittel ein kleiner weißer Fleck hängt, dessen Ursprung ich nicht zuordnen kann. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass aus dem Täschchen, das ich in Brasilien gekauft habe, und das jetzt an der Wand steht – wahrscheinlich leer – oben am Reißverschluss ein wenig weißer Faden raussteht.

Mir ist noch nicht aufgefallen, dass ich die Deutsch-Spanische Freundschaft vermisse. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass ich über die Vergangenheit nachdenke und sie manchmal vermisse. Mir ist noch nicht aufgefallen, dass meine Gedanken an mir vorüberziehen wie ein Gebirgsbach. Mir ist noch nicht aufgefallen, wie ich insgeheim versuche, mit diesem Schriftstück Leser zufriedenzustellen. Mir ist noch nicht aufgefallen, wie meine Gedanken Satz für Satz, Absatz für Absatz kritisieren und niedermachen. „Du hast kein Recht, so etwas zu schreiben und zu veröffentlichen“, brüllen sie mich an. „Du schreibst nur Unfug und langweiliges Zeug. Lass es besser sein.“ Mir ist noch nie aufgefallen, dass ich nicht auf die Gedanken höre.

Mir ist noch nicht aufgefallen, dass ich den Firefox, den Internetexplorer, den Windows-App-Shop, Citavi, das Schneide-Werkzeug, PDF24, OneNote, YWriter, den Adobe Acrobat Reader, das Dropbox-Icon, das Zotero-Zett, die Audacity-Kopfhörer, den Praat-Pilz, das VLC-Verkehrshütchen, das neue OneNote-Icon, drei Word-Dateien und eine Fehlermeldung auf meiner Taskleiste offen habe. Alles gleichzeitig habe ich noch nie wahrgenommen.

(Übungen sind zu finden unter https://www.escribir.me/30-dias-de-escribirme-dia-3-10-cosas/)

30-Tage-Challenge mit Aniko Villalba (2)

Guten Morgen! Tag 2 ist angebrochen. In Leipzig ist es bewölkt, aber warm! Die Schreiberei macht mich ganz hibbelig. Hier das zweite Stück:

Escribí un fragmento de tu autobiografía y mentí en algunas cosas

Schreib einen Ausschnitt aus deiner Autobiografie und lüge an einigen Stellen

180515SchreibenLesenAls ich 15 war, war ich die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein in Person. Das äußerte sich unter anderem darin, dass die Jungs mir zu Füße lagen und ich meine Verehrer an zehn Fingern abzählen konnte. Ich blieb jedoch Single und widmete mich meinen Tagebüchern. Nachmittag um Nachmittag, immer, wenn ich von der Schule nach Hause kam, schrieb ich alles auf, was mir an diesem Tag passiert war. Ich hatte im Haus meiner Eltern das Kellerzimmer bezogen als mein jüngster Bruder, ein Nachzügler, auf die Welt kam. Tatsächlich war das Haus für drei Kinder gebaut worden, nicht für vier. Also waren wir zu viert. Meine Schwestern und ich liebten unseren jüngeren Bruder abgöttisch und trieben allerhand Fetz mit ihm.
Neben den mich umschwärmenden Jungs (Marcel war derjenige, der mir am besten gefiel), hatte ich auch viele gute Freundinnen, mit denen ich in regem Gedankenaustausch stand. Wir schrieben uns beinahe täglich Briefe, die wir uns am Folgetag wieder in die Schule mitbrachten, und in denen wir unser Seelenleben, oder eben das Gemüt, pflegten. Mit Jana schrieb ich besonders viele Briefe, so viele, dass Kristiane, meine offiziell beste Freundin, richtig eifersüchtig wurde. Ich vergaß über diesen Briefen tatsächlich irgendwann meine Hausaufgaben, ich war sowieso nie diejenige gewesen, die diese Hausaufgaben mit viel Enthusiamus erledigt. Heute möchte ich immer noch meiner Mutter vorwerfen, dass sie uns nicht mehr rangenommen hat bei der Erledigung unserer schulischen Pflichten. Gleichzeitig habe ich vor einem Jahr gehört, dass Hausaufgaben sowieso pädagogischer Humbug sind und dass sie besser ganz abgeschafft werden. Vielleicht war ich meiner Zeit einfach voraus, tröste ich mich lauwarm für die verpassten Chancen. Der Mangel an Disziplin, so scheint es mir manchmal, ist heute noch mein größtes Problem. Aber es wird besser.
Mit 15 begann ich, Chinesisch zu lernen. Latein, Englisch und Spanisch in der Schule genügten mir nicht. Außerdem war das Schüleraustauschprogramm mit der Shaoxing-Highschool im Westen Chinas, das damals ein paar Jahre zu vor an unserer Schule angelaufen war, eine gute Gelegenheit, die Kenntnisse auszubauen. Als ich schließlich mit 17 Jahren dort war, kurz vor meinem 18. Geburtstag, konnte ich mich mit meiner Austauschschülerin, mit ihren Eltern und sogar ein wenig mit deren Großeltern unterhalten.
Das Abi bestand ich dann mit 1,0. Wie gesagt, ich war selbstbewusst und intelligent. Ich verließ die Schule mit einem dicken Preis in der Hand und studierte Lateinamerikanistik und Romanistik, um ein bisschen in der Welt herumzukommen. Ich sah Brasiliens Wasserfälle, Mexikos Pazifikküste, und die schönen, wuseligen Märkte im I; Spaniens Wanderwege und Tapas-Bars, die Orangenblüte in Sevilla, die grünen Berge Galiciens…
Im großen Ganzen bin ich heute sehr zufrieden mit meinem Leben und wünsche mir, dass es genauso weitergeht, wie es ist und schon immer war. Schreibend.

 

Gehabt euch wohl!

Schöne Grüße,

 

Laura

30-Tage-Challenge: escribir.me von Aniko Villalba (1)

Ich habe mich entschlossen, das Schreiben noch ernster zu nehmen. Ich versuche, in den kommenden 30 Tagen jeden Tag einen Text zu Aniko Villalbas “30 días de escribirme” zu schreiben (dt. “30 Tage, mir zu schreiben”). Ihr findet die Challenge auf Anikos Blog (auf spanisch): www.escribir.me.

Der erste Text, der auf die Frage “Warum schreibe ich?” entstanden ist, gefällt mir schon ganz gut. Ich habe mich fünfzehn Minuten lang nicht aufhören lassen, zu tippen. Hier das Ergebnis:

Das schöne Ende eines Tages

Tag 1: Warum schreibe ich?

 

Ich schreibe, weil ich mich in meinem bisherigen Leben sehr lebendig gefühlt habe, wenn ich geschrieben habe. Ich konnte alle Dinge, die mich verwirrt, begeistert, ermutigt, glücklich gemacht haben niederschreiben und für mich selbst ordnen. Ich bin glücklich wenn ich schreibe, ich vergesse mich selbst dabei und spüre im Nachhinein, dass ich wirklich etwas geleistet habe. Ich schreibe, weil es kostenlos ist, weil ich nichts dafür brauche außer einem Computer oder einem Blatt Papier und einem Stift. Ich schreibe, weil es mein geistiges Atmen ist, weil meine Geist nur dann gut funktionieren kann, wenn er ein- und ausatmen kann, und das kann er am besten auf dem Papier.

Das Schreiben verändert sich mit der Digitalisierung und deshalb passt das Pars Pro Toto „auf dem Papier“ hier nicht mehr. Worauf schreiben wir heute, wenn wir nicht mit auf dem Papier schreiben? Was ist die Essenz des Schreibens, aus der sich neue Metaphern/Sprachbilder entwickeln lassen, wenn wir uns nicht mehr auf die „Feder“, das „Papier“ und auf die „Handschrift“ beziehen können?

Ich schreibe auch, um meine persönliche Entwicklung vorwärts zu bringen. Ich weiß, dass ich nur dann glücklich bin, wenn ich wachse. Wenn ich mich den Aufgaben stelle, die mir das Leben im Vorübergehen vor die Füße wirft, dann werde ich glücklich. Ich kann nicht meinen Verstand hernehmen und sagen: Du. Sei glücklich. Jetzt. Egal, was um dich herum passiert. Das funktioniert nicht. Ich muss Grenzen überwinden, um zu erfahren (nicht zu verstehen, und wenn, dann ist es ein Verstehen, das auf dem Erfahren begründet ist), das heißt, ich darf mich nicht vor der Welt zurückziehen, wenn ich mich mit einer Situation konfrontiert sehe, die mich zunächst verunsichert.

Ich schreibe, um Tag für Tag diesen kleinen Hürdenlauf zu erledigen: Ich habe Lust, zu schreiben, ich denke: Ich möchte irgendwann einmal vom Schreiben leben können und eine freie, unabhängige Existenz aufbauen, die von Liebe zum  Leben und zu dessen Wechselfällen geprägt ist. Während ich das denke, liege ich aber noch im Bett, und das Bett ist so kuschelig, und der Mann, der da liegt, so warm, und dann bleibe ich liegen und lese mir durch, was Facebook mir zu sagen hat. Und dann wird es perverse: Irgendwann ist so viel Zeit verstrichen mit „Herumliegen“, dass ich die Energie, die ich vor wenigen Minuten noch gespürt habe bei dem Gedanken „Ich möchte Schreiben!“, schon wieder verloren habe. Und der Tag beginnt. Früher oder später verlangt der Magen nach etwas zu essen, und zwar ein Essen, das ansehnlich ist und gut schmeckt und nährt. Termine stehen an. Wieder nichts geschrieben. Ich möchte schreiben, um diese täglichen Energiedämpfer zu überwinden. Beim Schreiben kannst du das in Mini-Format tun, ebenso wie in jeder anderen Art der Kunst, die nicht darauf ausgelegt ist, einem Zweck zu dienen. Wenn du deinem Geist freien Lauf lässt, dann spürst du einen Frieden und _bist_ einfach nur da, während dein Geist alle Arbeit macht. Die greifst nach jedem Gedanken mit Begeisterung wie nach reifen Kirschen in einem Kirschbaum. Du nutzt jeden Gedanken und verschwendest keine Zeit damit, zu überlegen, ist das falsch oder richtig? Schreiben ist eine Begegnung mit mir selbst, bei der ich erfahre, dass ich lebendig bin und bei der ich mit jeder kleinen Hürde, ich nehme, der Essenz des Daseins näherkomme – dem Fließen. Ich schreibe, weil jeder Moment kostbar ist und weil ich schon erfahren habe, dass andere Menschen mein Geschriebenes mögen, darüber wertvolle Erfahrungen mitgeteilt bekommen und glücklich sind. Warum schreibe ich? Um zu leben.

 

Bis morgen!

Laura